Ein Wochenende im Paderborner Liborianum hat Spuren hinterlassen. Es war kein gewöhnliches Treffen, sondern ein Moment des Innehaltens und des mutigen Vorblicks. Aus der „Konferenz der Willigen“ ist ein tiefer persönlicher Impuls hervorgegangen, der nun als Aufbruchssignal den gesamten Verband erreichen soll.

In einem heute veröffentlichten Offenen Brief wenden sich unser Bundesvorsitzender Josef Ridders und seine Stellvertreterin Heidi Winckelmann mit einer sehr persönlichen Botschaft an alle Mitglieder. Es ist ein Text, der Mut macht, aber auch leidenschaftlich dazu aufruft, den KKV als moderne, christliche Kraft in unserer Gesellschaft neu zu positionieren.

Die Vision der „WertWerker“: Mehr als nur ein Motto

Der Brief macht deutlich: Das Leitmotto des Bundesverbandes „Menschen. Wertvoll. Verbinden.“ ist weit mehr als eine Marketingformel – es ist die lebendige Übersetzung der Katholischen Soziallehre in unsere heutige Zeit. In einer Welt, die sich oft durch Abschottung definiert, setzen wir auf radikale Offenheit.

Die zentralen Kernpunkte des gemeinsamen Weges sind:

  • Der Mensch im Fokus: Wir bekennen uns zur Personalität – der Mensch ist niemals bloßer Produktionsfaktor, sondern Ebenbild Gottes mit unveräußerlicher Würde.
  • Echte Teilhabe: Wir öffnen unsere Türen für alle Menschen, vollkommen unabhängig von Nationalität, gesellschaftlicher Schicht oder Geschlecht.
  • Gelebte Verantwortung: Als „WertWerker“ wollen wir christliche Sozialethik dort praktisch werden lassen, wo unsere Zukunft entschieden wird: in unseren Familien, im Beruf und in der Kirche.
Ein Ruf zum Mitgestalten

„Lassen Sie uns mutig die Netze neu auswerfen – dorthin, wo es tief ist!“. Mit diesen Worten laden die beiden Mitglieder des Bundesvorstandes uns alle ein, Botschafter dieses neuen Geistes zu werden. Es geht darum, Barrieren abzubauen, Gemeinsamkeiten zu finden und den KKV als einen Werteverbund zu stärken, der in der gesamten Gesellschaft relevant wirkt.

[Hier geht es zum vollständigen Offenen Brief vom 20.04.2026]